Samstag, Januar 28, 2006

„Bruder Johannes“ ist tot.


Mein letztes, großes Vorbild in der Politik ist nun heimgegangen. Ein Verlust für Deutschland. Ein Stück Geschichte ist damit beendet. Eine Lücke bleibt. Mein Respekt auch.

Kommentare:

Uli´s Blog hat gesagt…

wie wärs mit Merkel...?

Toby Faix hat gesagt…

Gibt es irgendwelche Parallelen? Mir fällt gerade gar nichts ein...
Sorry!

Uli´s Blog hat gesagt…

Wieso, ist das zwwingend notwendig?Immerhin hat sie es als erste Frau zur Bundeskanzlerin geschafft, ist doch auch eine Leistung und ein kleiner Hoffnungssschimmer für die Frauen........

Toby Faix hat gesagt…

Grundsätzlich ist das eine hoch einzuschätzende Leistung und auch die bisherige Amtszeit ist positiv zu bewerten, doch ist Johannes Rau für ein anderen Vorbild, sichlich ganz subjektiv: sein Charisma, seine Persönlichkeit, seine Diplomatie, seine Menschennähe, sein Glaube, seine Hoffnung und sein Realismus. Um nur einiges zu nennen.

martin nagel hat gesagt…

ja du hast recht lieber bruder. indirekt muss ich als beteiligter meiner frau ein wenig recht geben. was die damen und herren in der regierung zur zeit machen, gut man kann andere schwerpunkte setzten, aber alles in allem, ich bin fast begeistert.
es ist als habe sich u.a. durch meine stimme,(ja und ich weiss nicht durch deine stimme!!) ein fenster geöffnet durch das, das gespenst rot- grün entweichen konnte.
lieber toby man kann viel negatives über merkel sagen aber in ihren ersten monate im amt (im vergleich zu gasprom schröder)hat sie m.e. so politik gemacht wie ich es mir vorstelle.
das heisst sehr viel- gerade im vergleich schröderfischer.
in der zeit stand die politik die merkel jetzt macht, hat man (habe ich) eigentlich von rot- grün erwartet.
nein schröder und fischer waren keine grossen politiker. es ging doch bei beiden fast nur um dabei zu sein, und um sich.

merkel- was sagst du zu von der leyen? ich habe heute ein interview mit ihr im stern gelesen. hier geht es mir ähnlich wie oben beschrieben. solche menschen in der verantwortung ist wirklich sehr gut

martin nagel hat gesagt…

gestern in einer sendung zum tode von johannes rau, wurde u.a. ein interview mit ihm ausgetrahlt.
auf die frage warum er so spät geheirtet habe sagte er seine frau sei nicht früher geboren.

ach soviel menschlichkeit - er wird uns wirklich fehlen

Uli´s Blog hat gesagt…

ich muss noch etwas klar stellen. Ich bin kein Fan von Merkel, wenn auch aus Frauensolidarität stolz auf sie. Van der Leyen finde ich aber wesentlich interessanter.

RBK hat gesagt…

Ich bin ganz deiner Meinung, Martin.
Was habt ihr nur alle gegen die Merkel? Ich finde die allgemeine Politikverdrossenheit und den immerzu währenden Pessimismus scheiße - muss man immer und überall was was Kritisches suchen. Da ist überall was zu finden, in jeder Partei und an jedem Minister im Amt. Lasst uns doch mal auf das
Positive sehen und dies auch erwarten.
Ines und Dieter sind heute zum zweiten Mal Eltern geworden, in 2h - Hausgeburt. Das was Positives aus einem anderen Bereich und zudem - familienpolitische Reformen hin oder her - Dieter hat bis Mai Elternzeit genommen; Ines befindet sich noch in dieser, so sind jetzt erst mal beide zu Hause.
Dies als Info für euch, die ihr die Beiden kennt.

Toby Faix hat gesagt…

Das ist sehr schön, wie heißt der neue Erdenbürger/in? Sage Ines & Dieter herzlichste Glückwünsche! Dieters "Mutterzeit" finde ich echt gut. Vorbildlich. So was wird ja in Zukunft noch mehr gefördert. Wobei wir wieder bei von der Leyen wären. Bin da etwas zwiegespalten. Auf der einen Seite finde ich vieles gut und es muss was geschehen, auf der anderen Seite ärgert es mich, dass besonders die Familien gefördert werden sollen, in der beide Elternteile arbeiten gehen. Das heißt, dass die Familien, die sich entscheiden, das eine Person ganz zu Hause bleibt, nicht so gefördert werden, genauso, wie sozial Schwache, für die die "ersten 1000€", die nicht absetzbar sind, viel schwerer wiegen, als für diejenigen Familien, in denen beide Partner arbeiten gehe. Hier muss meines erachtens nachgebessert werden, zumindest für mein Gerechtigkeitsempfinden.