Mittwoch, Januar 11, 2006

Spiritualität des Jugendalters & die Realität unserer Welt

Habe heute einen sehr guten Eintrag im Block von Joshua Eisenhut gefunden, indem er seinen geistlichen Werdegang beschreibt (Spiritualität des Jugendalters). Hab mich zum Teil auch wieder gefunden. Hat mich sehr an Fowler und Oser/Gmünder erinnert mit ihrem Stufen des Glaubens.
Ja, unser Weg führt nach oben, und wir werden erwachsene und differenzierte Gläubige, aber das hat auch seinen Preis.
Manchmal denke ich zu viel und glaube zu wenig.
Manchmal zweifele ich zu früh und vertrau zu spät.
Manchmal bin ich zu viel ich und in mir zu wenig Gott.

Dazu ein paar Verse aus den Klageliedern, die ich heut egelesen habe:

An all dieses rastlose Elend zu denken,
ist Gift für mich und macht mich bitter.
Doch immer muss ich daran denken
Und bin von Verzweiflung und Schwermut erfüllt.
Ich will mich an etwas erinnern, damit meine Hoffnung wiederkommt:
Durch Gottes Güte sind wir noch am Leben, denn seine Liebe hört niemals auf;
jeden Morgen ist sie neu wieder da.

Großartige und tiefgehende Verse, die die Realität unserer Welt beschreiben und das Gift der eigenen Gedanken offen legt. Doch mitten drin (Marburg, Kaschmir, Sudan ?) scheint die Hoffnung Gottes. Diese Gedanken sollen gewinnen, an Macht, Zeit & Einfluss. Das wünsch ich mir, jeden Morgen neu.

Kommentare:

martin nagel hat gesagt…

vielen dank für deine zeilen. du hast recht es sind wirklich grossartige und tiefgehende verse. ich lasse mich immer so sehr in den alltag reinziehen dass mir sehr häufig die sicht für die ganz andere realität fehlt.
vielen dank für dein erinnern

zu ebay - beides

marlster hat gesagt…

Habe deinen Blog gerade gefunden. Sehr interessante Themen, die du beschreibst. Ich werde dich verfolgen...