Freitag, Januar 06, 2006

"Von Jarheads und anderen Köpfen!"


Muss mich mal wieder aufregen. Habe heute in der „Süddeutschen“ gelesen und bin mal wieder sprachlos, der Präsident von Amerika hat zu seinem Volk gesprochen, er sieht „verdammt gute Fortschritte“ im Irak. Da fällt mir echt nicht mehr viel ein. Die letzten 48 Stunden gab es über 160 Tote durch Selbstmordattentate, darunter viele Frauen und Kinder, mittlerweile gab es mehr Tote durch Attentate als Kriegstote. Die Christen werden zum Teil wieder verfolgt und müssen zu Tausenden fliehen. Klar gibt es auch Lichtblicke, wie die Wahlen, doch was wiegt was auf? Wie kann das Land endlich Ruhe finden… Dazu passt ein neuer Film von Oscarregisseur Sam Menes, der jetzt in unsere Kinos kommt: Jarhead. Die Verfilmung eines „Kriegstagebuchs des amerikanischen Soldaten Anthony Swofford aus dem ersten Golfkrieg. Zermürbendes Warten auf den Krieg. Jarhead soll ein untypischer Antikriegsfilm sein, sarkastisch, sinnlos, nachdenklich und weitgehend Gewaltfrei. Mehr Camus als Apocalypse Now! Ich bin gespannt. Zitat: „Kein Wunder, dass man uns Jarheads nennt – unsere Köpfe sehen aus wie ein umgedrehter Topf, mit den Ohren als Henkel.“ http://www.sueddeutsche.de/

Kommentare:

martin nagel hat gesagt…

crossing the bridge -sound of istanbul von fatih akin, mein lieber programmkino freitags um 21.59 uhr.
und napoleon IV (doch bessern als harz IV :-) hat erst um 22.30 uhr begonnen wie ich mir habe sagen lassen, davor hat meine liebe gearbeitet, sonst könnten wir nicht nach peru fahren. sonst würde und könnte nur ich alleine fahren :-)))))
ansonsten heute gearbeitet, ja so unchristlich sind die schweizer. gestern ein guter artikel bei spiegelonline gelesen. von hendrik m. broder mit dem titel scharon gegen gott und gott gegen alle. hier der link ich hoffe es klappt. wie gesagt ein wunderbarer artikel
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,393654,00.html

ich werde ins bett gehen. helfe morgen einem freund beim zügeln.

martin nagel hat gesagt…

ich habe noch was
heute einen bösen artikel über scharon in der baz gelesen. ich finde er war ein grosser politiker. er hat was vorher undenkbar ware den gazastreifen geräumt.

wusstest du dass vor 100 jahren albert hoffmann geboren ist. wer ist egal... war ein chemiker aus basel der zufällig lsd hergestellt hat und da er keine handschuhe getragen hat, der erste auf einem lsd trip war.
dann noch roland werners blog entdeckt- er schreibt mindestens einmal von dir.
bis vielleicht morgen. danke für deinen anruf.

Toby Faix hat gesagt…

Ja, ich beuge mein Haupt! Was ein guter Artikel, zynisch, aber nachvollziehbar! Gott ist souverän und geht seine eigenen Wege, gehen wir mit!?
We war "Crossing the bridge"? So gut wie "Gegen die Wand"?