Dienstag, Februar 12, 2008

"Wirklichkeit & Verdrängung"

Die letzten zwei Wochen waren fast unwirklich, zum einen waren sie so voll gestopft, dass kaum Luft zum Atmen blieb und zum anderen kamen die sonst so gut verdrängten Gedanken an den Tod durch zwei traurige Ereignisse an die Oberfläche. Ein Jugendlicher aus meiner ehemaligen Gemeinde nahm sich das Leben und die Frau von einem Bekannten ist überraschend innerhalb von drei Wochen rätselhaft verstorben und hinterlässt neben ihrem Mann vier kleine Kinder. Natürlich weiß ich, dass jeden Tag tausende Menschen sterben und doch fühlt man den existenziellen Schmerz immer dann besonders, wenn man die Menschen schätzt und liebt. So kreisen die Gedanken um die klassischen Fragen und warten vergebens auf Antworten bis der Alltag sich wieder mit all seinen Verdrängungsmustern einspielt.

Kommentare:

martin hat gesagt…

sehr viel verdrängung sichtbar in deinem blog mein lieber freund oder warum ist dieser eintrag noch nicht kommentiert? schwierige erfahrungen - meine gedanke und gebete sind bei dir.

Tobias Faix hat gesagt…

Danke. So ist das Leben. By the way, wollten wir nicht mal telefonieren...