Freitag, April 16, 2010

„ISERT Konferenz oder ein kleiner Einblick in die weltweite Seele des Christentums“

Seit Mittwoch bin ich in Rom auf der ISERT Konferenz. Dort treffen sich Forscherinnen und Forscher aus der ganzen Welt stellen ihre aktuellen Forschungsergebnisse vor. Diese sind ganz unterschiedlich und haben diesmal thematisch zumeist etwas mit dem konferenzthema zu tun (Religious Identity and National Heritage. Empirical-Theological Perspectives.) Interessant war beispielweise eine Studie über den interreligiösen Dialog in Indien, in dem Christen und Muslime zusammen eine Minderheit bilden und ganz neue Identifikationen entstehen. Für Deutschland war eine große Studie des Tübinger Theologen Friedrich Schweitzer (mit internationalem Team) über Konfirmandenarbeit in Europa (in Deutschland wurden über 10000 Konfirmandinnen und Konfirmanden befragt und über 2000 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter). Für mich überraschend war die hohe Zufriedenheit der Konfirmanden, 77% waren mit ihrer Zeit zufrieden und fanden ihren Konfirmandenunterricht gut und könnten sich vorstellen weiter in die Kirche zu gehen. Aber, dies ist jetzt meine Aussage, da werden sie nicht mehr gesehen. Irgendetwas läuft da falsch! Da wollen wir von empirica mit einem Forschungsprojekt anknüpfen und genau diese Frage (hoffentlich) klären. Weitere Themen der Konferenz waren bisher: Werte & Religiosität, Identitätsbildung, Sterbehilfe und vieles mehr....

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