Samstag, September 25, 2010

„The importance of oral history“



Gestern hat Prof Gundani von der UNISA eine Vorlesung zum Thema „oral history“ (mündliche Geschichtsschreibung) gehalten, was sehr interessant war. Neben den theoretischen Grundlagen wie den verschiedenen Formen der Geschichtsdokumentation (durch die verschiedenen Generationen) ging Gundani darauf ein, wie wichtig die verschiedenen Sichtweisen von Geschichte sind. Wer schreibt beispielweise Geschichte über einen Krieg? Die Siegermächte? Die Besiegten? Neutrale Leute, die aber gar nicht dabei waren? Wie bildet sich dabei Wahrheit heraus? Gibt es eine objektive Geschichtsschreibung? Und nicht zuletzt, wann muss Geschichte umgeschrieben werden? Gerade feiern wir 20 Jahre Einheit, wer hat die Geschichte dazu geschrieben? Die Politiker? Historiker? Gibt es im Westen eine eher westliche Geschichtsversion und im Osten umgekehrt? Was ist mit den Menschen? Haben sie die Geschichte so erlebt wie sie die Historiker aufgeschrieben haben? Jetzt sind die Menschen noch zu fragen, im Bezug auf den 2. Weltkrieg bspw. werden bald keine Zeitzeigen mehr leben die man fragen kann. So ist die mündliche Geschichtsschreibung eine nötige und ausgleichende Geschichtsschreibung „von unten“, die die Stimmen des Volkes hört und die Demokratie stützt.

Donnerstag, September 23, 2010

"Bekehrung!?"


In den letzten Jahren gab es eine vielfältige Diskussion zum Thema "Bekehrung". Was ist Bekehrung überhaupt? Eher punktuelles Erlebnis oder schleichender Prozess? Das Institut Empirica hat in Zusammenarbeit mit jesus.de eine Umfrage dazu erarbeitet, die sich mit dem Begriff der Bekehrung auseinandersetzt. Jetzt hier mitmachen.