Donnerstag, Juli 28, 2011

„Vater-Tochter-Dialog 46“

Wir sind im Urlaub am Lago Maggiore und wollen am Anfang die Gegend erkunden. Die Nachbarn erzählen, dass der Strand ca. 15min zu Fuß weg ist. Wir wollen uns auf den Weg machen, als folgender Dialog entsteht:

Vater: Komm Lilly, zieh dir Schuhe an...
Tochter: Warum?
Vater: Wir erkunden den Strand.
Tochter: Ich will nicht laufen!
Vater: Es sind nur 15min...
Tochter: Ich durchwandere doch nicht das ganze Land...
Vater: Ähh?

Sonntag, Juli 24, 2011

„Ein Kind, das an Hunger stirbt, wird ermordet“



Er war befreundet mit Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir, Professor für Soziologie an der Universität Genf und UN Sonderberichterstatter für Menschenrechte und dies ist nur ein kurzer Auszug aus seiner bunten Vita. Seine Bücher sind in viele Sprachen übersetzt und beschäftigen sich vor allem mit dem Zusammenhang von Globalisierung, Kapitalismus und Armut in der Welt. Seine Name ist Jean Ziegler. Jetzt war er eingeladen auf den Salzburger Festspielen vor den Schönen und Reichen die Festrede zu halten, aber dazu kam es nicht, er wurde ausgeladen. Offiziell, weil er Kontakte zu Gadhafi hat, was Ziegler vehement bestreitet, inoffiziell, was Ziegler vermutet, dass die Sponsoren des Festivals ihn und seine Botschaft nicht hören wollen, da sie die Hauptadressaten sind. Wie auch immer. Die Rede ist geschrieben und kann jetzt in der „Süddeutschen“ nachgelesen werden. Die Rede ist provokativ, so wie man Ziegler kennt, geizt weder mit Fakten noch mit inneren Zusammenhängen die er als Ursache der Hungerkatastophe in Somalia etc. sieht. Auf alle Fälle ist sie nachdenkenswert. Denn wenn Zehntausende zu sterben drohen, dürfen wir nicht einfach wegschauen....

Die vollständige Rede von Jean Ziegler


Lesenwert auch der Bericht der „Zeit“ zur Rede und der Diskussion in den Kommentaren!