Dienstag, April 24, 2012

„ISERT Konferenz 2012“



Die letzte Woche war ich auf der ISERT Konferenz in Nijmegen, die unter dem interessanten Thema „The Concept of Religion Defining and Measuring Contemporary Beliefs and Practices“ stand. Die drei Hauptreferate von Martin Riesebrodt (University of Chicago, Contested Religion. Concepts of Religion and their Implications for Empirical Research), Friedrich Schweitzer (University of Tübingen, Religious Development - Concept and Method in Studying Religion in Childhood and Adolescence )und Stefan Huber (Bern University, Operationalizing Religion. Reflections on Operational Concepts of Religion, Religiosity, and Spirituality). Besonders Schweitzers Vortrag knüpfte an der  Frage nach einer Kindertheologie an und beschäftigte sich mit der Frage, wie der Glaube an Kindern aufgenommen und verstanden werden kann, zum Beispiel anhand von Kinderzeichnungen. Sehr interessant. Ich selbst habe unsere letzte empirica Studie unter dem Thema "Semantics of Faith. Methodology and Results regarding young people's ability to speak about their Beliefs" vorgestellt. Interessant war eine Studie von der Humboldt Universität die qualitativ mit 75 bis 89jährigen geforscht hat. Dabei gab es einige interessanten Parallelen, wie beispielsweise die eigene Glaubensvorstellung (individuell, beziehungsorientiert etc.) oder die Wahrnehmung von Kirche (ist ok, aber ich habe mit ihr wenig zu tun). Insgesamt eine sehr interessante Tagung mit vielen neuen Impulsen und gewinnbringenden Begegnungen.




Kommentare:

Daniel hat gesagt…

Und wie war das Feedback auf deinen Vortrag? :-)

Gabriel hat gesagt…

Spannend!

Werden die Beiträge in der LIT Reihe "Empirische Theologie" veröffentlicht?

Wie war die Rückmeldung auf die Präsentation der "Westfalen-Studie"?

Anonym hat gesagt…

happy birthday lieber toby

Tobias Faix hat gesagt…

Danke.

Der Tagungsband wird wahrscheinlich bei Brill oder LIT veröffentlicht, ist glaub ich noch nicht ganz klar.

Die Diskussion zur Studie war gut und konstruktiv und lief auf zwei Ebenen, zum einen über die methodische Vorgehensweise (aus der qualitativen Erhebung eine Operationalisierung für die quantitative Studie zu machen)und zum anderen inhaltlich über die Semantik und die Glaubenssysteme von Jugendlichen.