Samstag, Mai 12, 2012

"Vater-Tochter-Lesung"




Heute war ein ganz besonderer Tag. Aimée, Lilly und ich haben unsere erste gemeinsame Lesung unserer "Vater-Tochter-Dialoge" gemacht. Auf dem Francke Autorenfestival haben wir zweimal aus unserem Buch gelesen und ich bin unheimlich stolz auf meine Töchter, die super gelesen haben. Die Stimmung war toll und wir haben uns gefreut, dass so viele Leute gekommen sind. Am Ende der Lesung mussten die beiden auch noch Bücher signieren, was sie sehr souverän gemeistert haben...

Hier ein netter Bericht von "Bücherändernleben" vom Autorenfestival.

Freitag, Mai 11, 2012

"Presseinfo Studienprogramm Development Studies"

Hier die Pressemeldung für unser neues Studienprogramm auf das ich mich schon sehr freue. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und ich lerne eine Menge toller Menschen kennen und freue mich, dass wir die Möglichkeit haben, so was zu planen.Es begeistert mich, was in vielen Ländern gerade an sozialen und geistlichen Aufbrüchen geschieht und denke, dass wir in Deutschland viel davon lernen können.


Neues Studienprogramm: „Development Studies & Transformation“
Ab Herbst 2012 bietet das Marburger Bildungs- und Studienzentrum in Zusammenarbeit mit der Universität von Südafrika (UNISA) ein neues Master-Studienprogramm an: „Development Studies & Transformation“ ist eine internationale und interdisziplinäre Studien- und Weiterbildungsmöglichkeit, die für leitende Aufgaben in Entwicklungsprojekten sowie in Missions- und Hilfsorganisationen vorbereitet und qualifiziert.
Entwicklungshilfe“ für Deutschland aus Südafrika
Entstanden ist das Studienprogramm auf Initiative der UNISA, die einen Schwerpunkt in der Evaluation von staatlichen und nicht staatlichen Entwicklungsprogrammen hat und ihre Kompetenzen und Erfahrungen in die Ausbildung von europäischen Entwicklungsprogrammen einbringen möchte. So entstand eine intensive und partnerschaftliche Zusammenarbeit, bei der unter der inhaltlichen Leitung der UNISA ein dreijähriges berufsbegleitendes Studium entwickelt wurde, welches mit einem M.A. in Dev Studies abschließt und auf einem christlichen Menschen- und Weltbild aufgebaut ist. Dr. Tobias Faix, einer der Initiatoren und Leiter des mbs Studienprogramms, freut sich über die neue Kooperation: „Die UNISA verfügt als größte Universität Afrikas über eine große Expertise auf dem Gebiet der Entwicklungszusammenarbeit, von der wir lernen und profitieren können“.
In dieser Form einzigartig in Deutschland
Das Studienprogramm vereint Inhalte aus Entwicklungszusammenarbeit, Kultur- und Sozialwissenschaften sowie Theologie. Darüber hinaus vertiefen Studierende ihre Erkenntnisse in einem eigenen Praxisprojekt, das sich über die gesamte Studienzeit erstreckt. Theorie und Praxis werden so auf besonders intensive Weise miteinander verknüpft. Steve Volke, Direktor des Kinderhilfswerks Compassion ist überzeugt, dass das Studienprogramm Development Studies & Transformation auf ein großes Echo stoßen wird: „Es gibt in Deutschland kein vergleichbares Programm, was fachlich hervorragend und gleichzeitig auf einem christlichen Menschenbild basiert.“ Die Leitung des Studiengangs wird Dr. Thomas Kröck übernehmen, der seit 1999 als Referent für Sozial-Missionarische Arbeit beim Deutschen EC-Verband tätig ist und zuvor langjährige Erfahrungen in Tansania und auf den Philippinen gesammelt hat. Die Studierenden werden im Studienprogramm für das Berufsfeld der Entwicklungszusammenarbeit (NGOs, Missionsgesellschaften und Regierungsprogrammen), aber auch für vernetzende Tätigkeiten zwischen Kirchen/Gemeinden und NGOs und Missionswerken qualifiziert – ein Aufgabenfeld, das in Zukunft eine immer größere Rolle spielen wird. 
Mehr Informationen gibt es auf der Homepage und im Flyer.

Dienstag, Mai 08, 2012

„Abkehr vom Phraseologischen zum Wirklichen“


Heute habe ich einen interessanten Artikel über Bonhoeffer von Karl Martin gelesen: "Die Wendung Dietrich Bonhoeffersvom Theologen zum Christen". Hier ein kurzer Ausschnitt:


An dem Brief Bonhoeffers vom 27. Januar 1936 sind drei Punkte besonders erwähnenswert. Der erste Punkt ist Bonhoeffers Aussage, dass er zu Bibel und insbesondere zur Bergpredigt gekommen sei. Mit diesem Hinweis bezieht sich Bonhoeffer auf seine „Abkehr vom Phraseologischen zum Wirklichen“. Das Zur-Bibel-Kommen war nicht eine pietistische Bekehrung – also nicht der Aufbau einer neuen, nach außen abgegrenzten Innerlichkeit. Vielmehr steht hinter dem Zur-Bibel-Kommen jene Hinwendung zur Wirklichkeit, die mit den philosophischen Studien in New York begonnen hat. Eine neue Art, die Bibel zu lesen, hat das Interesse an ihrer Lektüre erheblich gesteigert. Bonhoeffer entdeckt den Wirklichkeitsbezug der biblischen Texte. In ihnen findet Beschreibung von Wirklichkeit statt bzw. wird Veränderung von Wirklichkeit intendiert. Das eigene Leben und Verhalten wird herausgefordert. Aus der Entdeckung dieses Wirklichkeitsbezuges erwächst eine deutliche Verstärkung von Bonhoeffers Frömmigkeit.