Mittwoch, August 08, 2012

„Tschick – der perfekte Sommerroman“



Maik ist so langweilig, dass er nicht mal einen Spitznamen hat, außer in der sechsten Klasse, da wurde er kurz „Psycho“ genannt, aber das zählt eigentlich nicht, und so fühlt sich auch sein ganzes Leben an, zwar fehlt es Maik materiell an nichts, aber ein Haus mit Pool ist auch langweilig, wenn man alleine ist. Da kommt Tschick ins Spiel und in das Leben des gelangweilten Maik. Tschick ist nicht langweilig, nein, er kommt schon betrunken in die Schule und scheint der geborene Außenseiter zu sein, unnahbar und unberechenbar und dann, zu Beginn der Sommerferien, kommt er ausgerechnet Maik nahe und die zwei werden Freunde, richtige Freunde und erleben einen außergewöhnlichen Sommer. Tschick ist Abenteuer- und Jugendroman sowie Roadmovie in einem, leicht in seiner Sprache, skurril in seiner Story und nah bei seinen Charakteren. Wolfgang Herrendorf ist ein großer Wurf gelungen, in dem er zwei Außenseiter mit einem gestohlenen Lada durch die ostdeutsche Provinz fahren lässt und sie allerlei wilde Abenteuer erleben lässt, von Verfolgungsjagden mit der Polizei bis zur schwierigen Frage, wer denn nun die wahre Liebe ist, Tatjana oder Isa? Am Ende des Sommers sagt Maik, dass er all dies „ohne Tschick nie erlebt hätte in diesem Sommer und das es ein toller Sommer war, der beste Sommer von allen“. Und er weiß, dass er nicht mehr der langweilige Maik ist, mit oder ohne Spitzname und dass Freundschaft etwas Wunderbares ist und auch in den komischsten Menschen etwas Gutes steckt, man muss es nur finden. Der einzige Nachteil dieses Buches ist, dass es nur 253 Seiten hat, denn die sind schnell gelesen...

Sonntag, August 05, 2012

"Gottes Liebe leben – Gesellschaft verändern: Konferenz „Teilen ist Leben“ jetzt zum Frühbucherrabatt anmelden!"




Wer sich für die Themenbereiche Armut, Glaube und Gerechtigkeit interessiert, sollte die Möglichkeit nutzen sich jetzt bis zum 15. August anzumelden und einen ermäßigten Frühbucherpreis von 149 Euro bezahlen. Und das lohnt sich, denn vom 26. bis 28. Oktober gibt es drei Tage voller Ideen, um Christen zum Engagement gegen Armut zu inspirieren – zuhause in Deutschland und mit einem weltweitem Horizont. Als Hauptsprecher sind Ruth Padilla (Argentinien) und Caesar Molebatsi (Südafrika) eingeladen. Ruth Padilla mobilisiert seit vielen Jahren Studenten und christliche Leiterinnen und Leiter in Lateinamerika dazu, als Christen in ihre Gesellschaft hineinzuwirken. Caesar Molebatsi war bis 2006 Leiter des CVJM-Weltbunds. In seiner Heimat hat er sich für Versöhnung nach der Apartheid eingesetzt und äußert sich immer wieder zu Themen der sozialen Gerechtigkeit. Aus Deutschland sprechen Pfarrer Hans-Georg Filker von der Stadtmission Berlin und die Ärztin Gisela Schneider darüber, wie Christen hier und in der Welt Hoffnungsträger sein können. Eine Fülle von Seminaren und Workshops geben Einblicke in das, was einzelne Christen, christliche Gemeinden und Initiativen schon tun: zum Beispiel in der Kommunalpolitik, für Kinder aus verarmten Familien oder durch einen freundschaftlichen Umgang mit Ausländern. In mehreren Foren diskutieren Theologen, Politiker und Unternehmer darüber, „was Geld bewirkt und nicht bewirken kann“ oder über „Impulse für Deutschland: Wie Gemeinden beginnen können“. Ein Weltcafé und der Lobpreis von Stadtklangfluss bereichern die Konferenz mit musikalischen und kulinarischen Beiträgen. Also, es lohnt sich, hier noch der Trailer und die Anmeldemöglichkeit.